Schwiegermama im Abseits ist der kostenfreie Onlinekongress für Schwiegermütter erwachsener Söhne, die unter dauerhaften Konflikten, Kontaktreduktion oder der Angst vor Kontaktabbruch leiden. Vom 15. bis 24. September 2026 teilen über 30 Expertinnen und Experten aus Psychologie, Kommunikation, Mediation, Meditation und Körperarbeit ihr Wissen für den 3. Weg heraus aus dem Schwieger-Konflikt.
Der Schwieger-Konflikt: wenn die Nähe zum Sohn sich verändert
Viele Schwiegermütter erleben einen ähnlichen Bruch: Der Sohn war früher eng verbunden, seit die Partnerin an seiner Seite steht, verändert sich der Kontakt spürbar. Anrufe werden seltener, Besuche kürzer.
Wer diesen Wandel offen anspricht, riskiert nach eigenem Empfinden, den Kontakt zu Sohn und Enkeln ganz zu verlieren. Der Kongress will diesem Gefühl Raum geben, ohne die Schwiegertochter zur Schuldigen zu machen. Dabei können auch unbewusste Prägungen aus der eigenen Kindheit oder Ehe eine Rolle spielen. Solche Prägungen zu erkennen, kann helfen, die eigene Reaktion besser zu verstehen.
Wenn die eigene Familie zurückgesetzt wirkt
Manche Schwiegermütter erleben: Wichtige Termine richten sich zunehmend nach der Herkunftsfamilie der Schwiegertochter, sie selbst bleiben dabei oft außen vor, werden aber weiter für Kinderbetreuung eingeplant. Das kann genau dieses Gefühl auslösen: gebraucht, aber nicht zugehörig.
Im Kongress bekommst du unterschiedliche Perspektiven darauf, was in einer solchen Situation eine Rolle spielen kann. Manchmal wirken dabei auch über Generationen weitergegebene Muster mit, die weder der Sohn noch die Schwiegertochter bewusst gewählt haben.
Wenn die Beziehung zur Schwiegertochter wie ein Wettbewerb wirkt
Manche Schwiegermütter suchen im Netz gezielt nach Begriffen wie narzisstische Schwiegertochter oder toxische Schwiegertochter, weil sie sich in der Beziehung ständig abgewertet oder manipuliert fühlen. Ein solches Etikett kann kurzfristig entlasten, es löst den Konflikt aber nicht.
Der Kongress bleibt deshalb bewusst bei der konkreten Situation statt bei einer Diagnose: Was genau passiert zwischen dir und der Schwiegertochter, welche Grenzen brauchst du, und wie setzt du sie, ohne den Kontakt zu Sohn und Enkeln zu gefährden.
Wenn der erwachsene Sohn den Kontakt abbricht
Für manche Mütter geht der Rückzug noch weiter: Der erwachsene Sohn distanziert sich vollständig, Nachrichten bleiben unbeantwortet, ein klärendes Gespräch findet nicht mehr statt. Ein Kontaktabbruch ohne Aussprache gehört zu den schmerzhaftesten Erfahrungen, die eine Mutter machen kann. Manche nennen diesen plötzlichen, unerklärten Rückzug erwachsener Kinder Eltern-Kind-Entfremdung.
Wichtig für dich als Mutter: Ein Kontaktabbruch bedeutet nicht automatisch, als Mutter versagt zu haben. Manche Interviews beschäftigen sich damit, Schuld und Scham als erlernte Reaktionen zu verstehen.
Enkel selten sehen: die Großmutter-Perspektive
Besonders schwer wiegt für viele Großmütter, wenn der Kontakt zu den Enkeln leidet. Manche dürfen die Enkel nur noch selten sehen, andere fürchten genau das für die Zukunft. Neben der emotionalen Seite stellt sich für manche Großmütter dabei auch die Frage nach dem Umgangsrecht der Großeltern. Unter den Speakerinnen des Kongresses ist auch eine Mediatorin und Juristin.
Im Kongress geht es dabei vor allem um den 3. Weg: die Beziehung zu den Enkeln stärken, ohne Druck auf Sohn und Schwiegertochter aufzubauen. Der Kongress hilft dir, diesen Schmerz anzuerkennen und gleichzeitig handlungsfähig zu bleiben.
Wenn der Familienstress körperlich wird
Ein Schwieger-Konflikt bleibt für manche Frauen nicht nur ein Gedanke im Kopf. Manche berichten von Schlaflosigkeit, Erschöpfung oder Verspannungen. Denise, die Veranstalterin, ist selbst seit fast 30 Jahren Physiotherapeutin. Aus dieser Erfahrung verbindet der Kongress psychologische, kommunikative und körperliche Ansätze miteinander, statt nur eine einzelne Methode anzubieten.
Einfache Übungen für Atem, Körper und Alltag ziehen sich durch mehrere Interviews.
Warum es diesen Kongress gibt
Am 23.12.2017 kam es zwischen Denise Corban-Koyka, ihrem Sohn und dessen Partnerin zu einem schweren Zerwürfnis rund um die Planung des Weihnachtsessens. Die Auseinandersetzung eskalierte für Denise völlig unerwartet und ließ sie tief verletzt zurück. In den folgenden Monaten war der Kontakt zum Sohn stark reduziert.
Danach stellte sich Denise eine Frage, die sie über Jahre nicht mehr losließ: Was war ihr da eigentlich passiert, und was hatte das mit ihr selbst zu tun. Was sie im Internet dazu fand, half ihr nicht weiter, vor allem Schwiegermutter-Bashing und Schuldzuweisungen durch Schwiegertöchter, am Ende hatte sie 28 Seiten davon gesammelt. Sie wollte verstehen. Aus dieser langen, persönlichen Suche entstand nach und nach DER Schwieger-Führerschein, und mit ihm der 3. Weg.
2022 entstand für Denise ein Gedanke, der bis heute trägt: Wenn jeder Mensch, der in eine neue Familie kommt, deren Werte kennen würde, gäbe es vermutlich nur noch einen Bruchteil der Probleme. Daraus wurde DER Schwieger-Führerschein, mit dem Leitgedanken: Erkenne dich selbst.
Auch von außen bekam Denise eine Bestätigung dafür, dass ihr Thema nicht nur ihre persönliche Geschichte ist. Bei einem ganz normalen Termin erzählte ihr ihre Frauenärztin, dass sie selbst betroffen ist, und dass immer wieder Schwiegermamas weinend vor ihr sitzen, die ganz ähnliche Probleme haben.
In den Jahren dazwischen probierte sie viele Wege aus, unter anderem The Work und später InnerWise, und sammelte dabei viel Wissen über sich selbst und über Schwieger-Konflikte allgemein. Ende 2025 wurde ihr klar: Ihr fehlte ein Weg, mit dem bereits Vorhandenen anzufangen und es gemeinsam mit den Frauen weiterzuentwickeln, für die es gedacht ist.
Genau das ist die Besonderheit dieses Kongresses: Er ist nicht nur Werbung für ein späteres, fertiges Angebot. Er ist selbst ein Entwicklungsraum. Der Kongress gibt Frauen bereits jetzt Wissen und Unterstützung, und er lässt Denise gleichzeitig zuhören: Welche Fragen beschäftigen Schwiegermamas wirklich? Wo hängen sie fest? Was hilft ihnen? Was fehlt ihnen? Was brauchen sie von ihr? Aus diesen Antworten entsteht Schritt für Schritt der Schwiegermama-Führerschein weiter.
Erst Ende 2025 kam durch die Beschäftigung mit C. G. Jung ein weiteres Puzzleteil hinzu: ein besseres Verständnis von Ablösung und Erwachsenwerden. Heute sagt Denise: Was ihr 2017 gefehlt hat, war nicht die Liebe zu ihrem Sohn. Ihr hat vor allem Wissen gefehlt, darüber, was sich verändert, wenn ein Sohn erwachsen wird, eine Partnerin an seine Seite tritt und sich Rollen neu sortieren. Genau dieses Wissen möchte sie mit dem Kongress weitergeben.
In einem der Interviews für diesen Kongress begegnete Denise ein buddhistischer Gedanke, dass Unwissenheit am Anfang von Leiden steht. Für sie trifft das zu: Nicht alles wäre dadurch vermeidbar gewesen, aber Wissen über Ablösung, unterschiedliche Wahrnehmung, Bedürfnisse und Kommunikation hätte ihr viel Leid ersparen können.
Was das Logo erzählt
Auch das Logo dieses Kongresses ist aus meinem eigenen Weg entstanden. Ausgangspunkt war ein Bild auf meinem Moodboard: Aus einer Erkenntnis wächst eine Blume. Eine Mentorin brachte die Bedeutung für mich auf den Punkt: Aus Erkenntnis entsteht Wachstum.
Später entwickelte sich daraus die heutige Symbolik aus Herz, Licht und Pflänzchen. Das Herz steht für die Liebe und für eine Verbindung, die durch einen Schwieger-Konflikt schmerzhaft auseinandergerissen werden kann. Das Licht steht für Erkenntnis, Orientierung und eine neue Sicht auf das Geschehene. Und aus dieser Erkenntnis kann etwas Neues wachsen – dafür steht das Pflänzchen, das die beiden Seiten wieder miteinander verbindet.
Für mich erzählt dieses Logo damit auch vom 3. Weg: nicht kämpfen, nicht sich selbst aufgeben, sondern verstehen, wachsen und einen eigenen Weg zu Familienfrieden finden.
Der 3. Weg
Auf einen Schwieger-Konflikt reagieren viele Frauen mit einer von zwei Strategien: kämpfen oder sich selbst aufgeben. Beide Wege enden häufig in noch mehr Distanz.
Der 3. Weg bedeutet etwas anderes: zurück zur eigenen Würde und zur eigenen Kraft, mit Selbstverantwortung, klaren Grenzen und dem Wissen, dass Menschen dieselbe Situation völlig unterschiedlich erleben können. Der 3. Weg schreibt kein bestimmtes äußeres Ergebnis vor. Auch weniger Kontakt und eine Verbindung aus der Distanz können dazugehören.
Warum gerade diese Menschen zusammenkommen
Für einen so komplexen Konflikt gibt es nicht die eine Methode, die für alle Frauen passt. Menschen sind verschieden, Familien sind verschieden, Geschichten sind verschieden. Deshalb versammelt der Kongress bewusst sehr unterschiedliche Zugänge: unter den über 30 Expertinnen und Experten sind unter anderem eine Mediatorin und Juristin, eine EMDR- und Brainlog-Therapeutin, eine Kinesiologin mit NeuroDeeskalation, ein Heilpraktiker für Psychotherapie mit NLP, eine Sterbe- und Trauerbegleiterin, eine Meditationslehrerin und eine Expertin für das innere Kind.
Diese Vielfalt ist kein Zufall. Manche Themen wie The Work oder EMDR haben Denise selbst auf ihrem Weg weitergeholfen, andere ergänzen Blickwinkel, die ihr gefehlt haben. Kein einzelnes Interview beansprucht, den Schwieger-Konflikt vollständig zu erklären. Gemeinsam ergeben sie ein vielschichtiges Bild.
Verbunden werden sie durch einen gemeinsamen Leitgedanken: Erkenne dich selbst. Bei aller fachlichen Vielfalt geht es in den Interviews immer wieder darum, die eigenen Muster, Prägungen und Reaktionen besser zu verstehen, als Grundlage für den 3. Weg.
Für wen dieser Kongress gemacht ist
Der Kongress richtet sich in erster Linie an Schwiegermütter und Mütter erwachsener Söhne zwischen etwa 50 und 70 Jahren, die sich von Sohn und Schwiegertochter ausgegrenzt fühlen. Ebenso angesprochen sind Großmütter, die ihre Enkel kaum oder gar nicht sehen dürfen, und Frauen, bei denen der Familienstress bereits körperlich geworden ist, etwa durch Schlaflosigkeit oder Erschöpfung.
Über einen Schwieger-Konflikt offen zu sprechen fällt vielen Frauen schwer, oft aus Scham. Im Kongress kannst du dir die Interviews für dich ansehen, in deinem eigenen Tempo, ohne dich erklären oder deine eigene Geschichte öffentlich machen zu müssen.
10 Kongresstage
Vom 15. bis 24. September 2026 öffnen sich die über 30 Interviews im Laufe von 10 Kongresstagen nacheinander und sind während dieser Zeit kostenfrei zugänglich. Die Themen reichen von Glaubenssätzen aus der Kindheit über Trauerarbeit nach Kontaktabbruch bis zu einfachen Ritualen für den Alltag.
Kostenfrei teilnehmen oder dauerhaften Zugang sichern
In der kostenfreien Teilnahme sind die Interviews während der 10 Kongresstage nacheinander zugänglich, danach schließt der freie Zugang wieder. So bekommst du über die Kongresslaufzeit hinweg nach und nach neuen Input, ohne dich mit allen Themen auf einmal zu überfordern.
Wer flexibel und dauerhaft auf alle Gespräche zugreifen möchte, oder ein bereits verpasstes Interview nachholen will, kann sich mit dem Silber-Paket unbegrenzten Zugang sichern. Daneben gibt es ein Gold-Paket mit weiteren Inhalten für alle, die noch tiefer einsteigen möchten.
Was der Kongress dir mitgeben will
Der Kongress will dir helfen, dich frei zu sprechen und stolz auf dich und deine Familie zu sein. Er will dir wieder Lebensfreude und Tatendrang geben, dein eigenes Leben zu gestalten. Und er will dir helfen, zu wissen, wo du selbst stehst, und verbunden zu bleiben, auch wenn du und deine Familie in manchem verschieden seid.
Der Schwiegermama-Führerschein als nächster Schritt
DER Schwieger-Führerschein ist die größere Vision hinter diesem Kongress: dazu beizutragen, dass ein Schwieger-Konflikt nicht automatisch in Kampf, Rückzug oder einen Beziehungsabbruch führen muss. Diese Vision ist von Anfang an über Deutschland hinausgedacht: Schwiegermamas über Länder- und Sprachgrenzen hinweg zu erreichen. Der Schwiegermama-Führerschein ist die aktuelle, konkrete Umsetzung dieser Vision für Schwiegermütter, und dieser Kongress ist ein erster Schritt auf diesem größeren Weg.
Im Schwiegermama-Führerschein findest du den Anschluss: einen Ort, an dem aus einzelnen Impulsen Schritt für Schritt ein eigener Weg zu echtem Familienfrieden wird. Wer über den Kongress hinaus weitergehen möchte, kann von Anfang an beim Schwiegermama-Führerschein dabei sein und ihn in der 1. Gruppe gemeinsam mit Denise durchlaufen.
Familienkonflikte lösen
Schwiegermama im Abseits ersetzt keine Therapie, gibt dir aber in 10 Tagen konzentriertes Wissen für deinen eigenen Weg.
Die Anmeldung zum Kongress ist kostenfrei und in wenigen Minuten erledigt. Du entscheidest danach selbst, welche Interviews du dir ansiehst und in welchem Tempo du dich mit den Themen beschäftigst. Denn am Ende zählt vor allem eines: einen eigenen Weg zu beginnen.